Gläserrücken Anleitung


Hexenverfolgung

Vorwort Hexenverfolgung:

In Europa wurden 300.000 bis 500.000 Menschen während des 15., 16. und 17. Jahrhunderts als Hexe angeklagt, verurteilt und hingerichtet. Der größte Teil von Ihnen waren alte verarmte Frauen, aber auch Kinder und Männer fielen der Hexenverfolgung und Inquisition zum Opfer. Die Massenhysterie kannte keine Grenzen- so schätzen manche Historiker die Opferzahl sogar auf eine Million.

Die Kirche war der Auffassung, daß Sie Dämonen herbeirufen könnte, kleine Kinder tötet um anschließend deren Blut zu trinken und sich zu Ehren des Teufels sexuellen Orgien hingibt. Die Richtlinien für Befragungen und Umgang mit den Angeklagten wurden im „Hexenhammer „beschrieben, ein Werk von den Dominikanermönchen und Inquisitoren Heinrich Kramer  und  Jakob Sprenger.

Die Prüfungen bei der Hexenverfolgung:

Die Grausamkeit der Hexenverfolgung ist kaum zu beschreiben, bevor es zu einem Prozeß kam, wurden die Hexen zu einiger Prüfungen herangezogen:

Die Wasserprobe:

Bei der Wasserprobe band man den rechten Daumen und den linken Großzeh zusammen und warf das Opfer in ein Gewässer. Diese Art von Körperhaltung machte es sehr Wahrscheinlich, dass das Opfer auf dem Wasser trieb, somit stand fest, daß es sich um eine Hexe handelt, da das geweihte Wasser den Körper abstoße. Unschuldige Person ertanken bei dieser Probe.

Suchen nach Teufelsmalen:

Das Opfer wurde ausgezogen, rasiert und auf einen Stuhl geschnallt.  Anschließend suchte man den gesamten Körper nach  Teufelsmalen ab. Hexenmale sahen aus wie Warzen und Teufelsmale wie Narben, Flecken oder Muttermale.

Das Wiegen:

Es wurde riesige Wägeschalen verwendet um die Personen zu entlarven. Demnach mußte das Opfer genauso schwer sein wie die verwendeten  Gewichte. War das Opfer schwerer so erwies Sie sich als Hexe. Oftmals wurde nur eine Bibel als Gewicht genommen.

Die Folter währen der Hexenverfolgung:

Der Vielseitigkeit und Fantasie der Inquisitoren bei der Hexenverfolgung waren zur damaligen Zeit keine Grenzen gesetzt. Sie haben sich immer wieder neue grausame Methoden einfallen lassen um die hilflosen Opfer zu überführen. Die gängigsten Foltermethoden waren zum Beispiel :

Schlafentzug, die Streckung (mehrere Stunden an beiden Armen aufgehängt), die Streckbank, Quetschungen durch Instrumente (Beinklemmen, Daumenschrauben, Kopfklammern) , der Hexenstuhl(ein metallischer Stuhl, den man von unten erhitzen konnte) oder der Stiefel (darin wurden die Beine derart zusammengepreßt, das die Knochen völlig zerbrachen bis das Blut und Mark herausspritzt.).

Das Urteil zur Hexenverfolgung:

Die wichtigste Aufgabe eines Richters war es die Religion zu schützen, daher mußte er alles Unreligiöse vernichten. Wurden Sie verurteilt und  verbrannt, so triumphierte nicht nur der Richter sondern auch das Gute über das Böse. Die meisten bei der Hexenverfolgung wurden bei lebendigem Leib verbrannt. Richter die vorher die Opfer erdrosselten oder enthaupten ließen, galten als sehr mild.

Strafverschärfungen gab es ebenfalls wie das Schleifen zum Richtplatz: so wurden die Verurteilten durch die Straßen gejagt und man riß Ihnen mit glühenden Zangen Fleischstücke heraus, schnitt Ihnen Hände oder Brüste ab. Die Willkür und Grausamkeit der Meute hatte keine Grenzen.

Abschluss Hexenverfolgung:

Die Hexenverfolgung ist ein dunkles Kapitel in unserer Geschichte bei der es nicht nur Verlierer gab. Die Inquisitoren, Gefängniswärter, Richter, Holzspalter und Verfolger uvm. Verdienten sich eine goldene Nase. Aus der Hexenverfolgung ist eine richtige Wirtschaft entstanden, jede Hexe beschäftigte eine Vielzahl von Leuten.

Damit die Kasse weiterhin klingelte, erzwungen die Folterer , daß die Opfer Namen von angeblichen Mitschuldigen Preis gaben. Seltsamerweise sind die wenigen Opfer, die frei gesprochen wurden, äußert vermögend gewesen. Die letzte dokumentierte Hinrichtung einer Hexe fand in Deutschland 1775 statt.



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Rezension
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"Die Gläserrücken Anleitung ist ein ideales Werk im Bereich der Esoterik und bietet jedemenge fachgerechte Information"

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