Schaman
Ein Schaman gibt es seit jeher und auf der gesamten Welt. Sie und ihr Glaube gelten als älteste „Religion“ in der Geschichte. Obwohl es keine Religion im eigentlichen Sinn ist, sie beschäftigt sich dennoch sehr mit Geistern, Göttern und Spiritualität. Er hilft Mensch und auch Tier mit seinem heilenden Wissen. Die Lehre der Schamanen beschäftigt sich mit der Natur und mit den Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft. Doch auch die Tiere und Pflanzen haben für den Schamanen einen besonderen Platz in der Lehre der Medizin. Selbst Steine haben ihre Bedeutung. Wie alle „Naturreligionen“ werden Menschen, Tiere, Pflanzen und Steine vom Schaman mit Respekt behandelt. Das Wort hat seinen Ursprung aus der tungisischen Sprachfamilie. Diese kommen aus den Regionen Nord-China, der Mongolei und Ost-Sibirien. Übersetzen lässt sich das Wort Schaman nicht eins in eins, aber es bedeutet so viel wie „Mittler zwischen den Welten“. Er vermittelt zwischen der unseren Welt und den Geistern und Kräften der Natur. Seit jeher sind es Männer wie Frauen, welche die Rituale ausführen. Der Mann oder die Frau wird zu diesem Leben berufen. Es kann durch einen Traum oder eine Vision geschehen, oder ein älterer erkennt dank seiner Erfahrung den nächsten Schaman in seinem Stamm. Es kommt bei der Berufung nicht auf das Alter an, oft kommt der Ruf erst im hohen Alter.
