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Schamanen

Schamanen gab es bei nahezu allen Völkern, die an Naturreligionen glaubten. Auch heute haben sogenannte primitive Völker ihre Schamanen, die als geistige Führer die Kommunikation mit Geistern und Göttern führen und die Vermittler zwischen der irdischen und der geistigen Welt sind. Sie sind die geistigen Führer ihres Stammes oder ihrer Volksgruppe, sie sind Heiler und können durch ihre Nähe zur geistigen Welt in die Zukunft und Vergangenheit sehen und so die Geschicke der Menschen leiten.

Schamanen genießen in ihrer Gruppe ein hohes Ansehen, werden geliebt und gefürchtet, da sie ihre Kräfte auch zur Bestrafung oder Kriegsführung einsetzen können. Schamanen setzen für das Heilen von Krankheiten neben geistigen Elementen wie Gebeten und Heilzauber auch Heilpflanzen ein und haben meist ein großes, ererbtes Wissen um die Wirkungsweise von Pflanzen. Für die Heilung von Kranken werden auch Hypnose- und Trancetechniken eingesetzt.

Ein wichtiger Bereich im Leben der Schamanen sind die kultischen Handlungen zur Verehrung der Feister, Götter und Vorfahren. Dabei finden Opferrituale statt, mit denen die die Götter besänftigt und ihr Segen erbeten wird. Ein wichtiger Bestandteil der kultischen Handlungen sind Musik und Tanz, die eine Trance herbeiführen können. In diesem entrückten Zustand können auch Weissagungen erfolgen. Oft werden auch Pilze und Pflanzen eingesetzt, um mit der Geisterwelt zu kommunizieren, dies erfordert großes Wissen im Umgang mit diesen Substanzen.



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