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Schamanin

Als Schamanin wurde eine Frau bezeichnet die es verstand mit verschiedenen Ritualen die Leiden von Menschen zu lindern. Darüber hinaus spielte Sie auch in religiösen Dingen eine sehr wichtige und sehr angesehene Rolle. Sie wusste alles über Gesänge, Tänze, Gebete und Bräuche Ihres Volkes. Diese Frauen waren für alles was die Gesundheit oder das Spirituelle in Ihrem Dorf betraf zuständig. Eine Schamanin war zum Beispiel bei einer Geburt anwesend um das Wohl von Mutter und Kind aufrecht zu erhalten. Aber nicht nur das körperliche sondern besonders auch das seelische damit keine bösen Geister Macht über die beiden hilflosen Menschen erlangen konnte und somit einen Schaden anrichtete. Schamaninnen waren sehr mit der naturverbunden und mit Ihren Kräutern und deren Wirkungsweise vertraut. Sie hatten einen hohen gesellschaftlichen Stand der mit heutigen Ärzten zu vergleichen ist und die Meinung von Ihr war im Gegensatz zu der einer anderen „normalen“ Frau um einiges mehr Wert. Oft wurden Frauen erst nach Ihren Wechseljahren zur Schamanin, da es nicht gestattet war das Amt auszuüben während einer Schwangerschaft und auch noch längere Zeit danach aus zu üben. Sie erlangte, den Überlieferungen nach, Ihr Wissen und Ihr Können von Geistern die Ihr diese Rituale und Arzneien lehrten.



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