Gläserrücken Anleitung


Satanismus

Definition Satanismus:

Satanismus ist die besondere Verehrung eines höheren Wesens, das im Christentum mit etwas Bösem definiert wird. Im Mittelalter stellte man sich Satan als Dämon und Teufel vor, schwarze Magie und Hexen wurden mit ihm eng in Verbindung gebracht.

Im Alten Testament wird Satan allgemein als Gegner dargestellt, später wurden ihm Untertanen zugeordnet, es entstanden die Dämonen. Die Verbrennung und Verfolgung hunderttausender Hexen wurde damit begründet, dass sie sich laut Aussage der Kirche mit Satan verbündet hatten und deshalb sterben mussten.

Für viele Schriftsteller war Satan immer wieder Anlass, über ihn zu schreiben, später wandten sich andere dem Okkultismus zu, die mit spiritistische Séancen, Tischrücken, Pendeln und Geistbefragungen einhergingen. Die Verbreitung dieser Praktiken während dieser Zeit über die Medien fand ein breites und interessiertes Publikum.

Anhänger und als Religion:

Im Laufe der Zeit gewann der Satanismus immer größere Bedeutung, es wurden Orden und Abteien gegründet, die im Namen Satans geführt wurden. Im Jahr 1966 wurden in Hollywood und Los Angeles die Satanskirche unter der Führung von Charles Manson gegründet, 1972 breiteten sich die Anhänger der Satanskirche bis nach Amsterdam aus.

Gelehrte gehen davon aus, dass die dokumentierten schwarzen Messen vor dem 19. Jahrhundert  reine  literarische Erfindung sind,  trotzdem werden sie –damals wie auch heute- als Hauptritual des Satanismus angesehen. Ein Zelebrant trägt dabei genau so wie der christliche Priester ein Gewand. Auf diesem sind jedoch Symbole des Teufels abgebildet.

Bei einer schwarzen Messe ist das Kreuz meistens verkehrt herum aufgehängt.Oft enthalten diese Messen Tieropfer und feste, rituelle Orgien.

Satanismus in der Jugendzene:

In der heutigen Jugendszene konnte sich der Satanskult schneller als in irgendeiner anderen Gesellschaftsschicht etablieren. Für diese Anhänger gilt der Satanismus als reinen Protest gegen die Gesellschaft in der sie leben, sich aber absolut nicht wohl fühlen.

Sie suchen deshalb nach einer Macht, die Grenzen einfach überschreitet. Satan ist für diese Jugendlichen das Symbol für Macht, das Symbol einer brutalen und rücksichtslosen Übermenschlichkeit.

Am ehesten ist Satanismus bei Jugendlichen eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Spannung und Neugier, wie der Besuch des Friedhofes in den Abendstunden oder um Mitternacht, lassen den Abend interessanter verlaufen. Dabei wissen viele gar nicht um den genauen Hintergrund, scheuen vielleicht auch diese Gedanken und nehmen letzlich nur das für Sie passende „mit“.

Besonders in den 70er und 80er Jahren wurden Musikgruppen, deren Songtexte mit satanischem Inhalt versehen waren, unter den Jugendlichen intensiv diskutiert und auch nachgeahmt. Selber aktiv werden dabei aber auch nur die wenigsten Sänger/ Hörer.

Gefahren beim Satanismus:

Nun gibt es natürlich auch Jugendliche, die sich wiederrum vom Satanismus beeinflussen lassen.Sie benutzen oft okkulte Literatur, um aus diesen Texten selber Rituale zusammen zu stellen. Inhalt dieser Texte sind meistens Gebete an Satan, aber auch Opfer von Tieren und spiritistische Sitzungen zur Kontaktaufnahme mit Satan werden abgehalten.

In Verbindung mit z.B. chemischen Drogen kann das allerdings schon einen gefährlichen Verlauf nehmen, die Hemmschwelle des Tötens ist durch den Drogenkonsum auf niedrigstem Level angelangt.

Religiöser S. kann von Einzelpersonen oder Gruppen betrieben werden. Meistens werden sogenannte „schwarze Messen“ abgehalten, wo unzählige Rituale vorgenommen werden, sei es nun mit Tieren oder ohne . Im Allgemeinen wird das ganze auch unter „ Schwarzer Magie“ aufgelistet.



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Rezension
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