Gläserrücken Anleitung


Tarot

Definition Tarot
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Einer Legende nach soll das Tarot -Kartenlegen bereits im Alten Ägypten entstanden sein. Damals entschieden die Gelehrten, dass es die sicherste Methode zur Überlieferung ihres Wissens sei, dieses auf Spielkarten zu malen, da die Menschen ihrem Laster immer frönen würden.
Das (oder auch der, beides ist möglich und gebräuchlich) Tarot (sprich: Ta’ro, das hintere T ist stumm) wie wir es heute kennen, nämlich als Werkzeug zum Vorhersagen der Zukunft oder spezieller Fragen, exisitiert seit dem 15. Jahrhundert. Seitdem hat sich an der grundlegenden Einteilung der 78 Blätter (1+2+3+4+5+6+7+8+9+10+11+12 = 78) nahezu nichts geändert. Sie werden in zwei Hauptkategorien unterschieden: das kleine Arkanum (vom lateinischen “arcanum”, was “Geheimnis” bedeutet) besteht aus 56 Blättern, das große Arkanum (pl. Arkana) aus 22.

Durchführung Tarot:
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Es steht jedem frei, ob er sich besonders auf das Legen vorbereitet. Weder gibt es eine streng vorgegebene Mischreihenfolge noch ein vorgeschriebenes Ambiente. Es ist also jedem selbst überlassen, ob er das Tarot bei stimmungsvollem Kerzenschein zelebriert oder noch schnell zwischen Tür und Angel eine Frage stellt.
Hat man eine spezielle Frage, zum Beispiel “Wie läuft mein heutiges Vorstellungsgespräch?” oder “Hat unsere Liebe eine Zukunft?”, reicht es, nach dem Mischen eine einzige Karte zu ziehen.
Reicht einem das nicht oder erwartet man eine tiefgreifendere Antwort, stehen dem Tarot -Leger verschiedene Legesysteme zur Verfügung.
Das Legen mit 3 Karten verrät einem die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, kann aber auch für einen selbst (Karte 1), den Partner (Karte 2) und die Umwelt (Karte 3) stehen.
Beim “Keltischen Kreuz” werden zehn Karten benötigt, die verschiedene Dinge darstellen.

- 1 - zeigt die Ausgangssituation
- 2 -  nennt weitere Einflüsse
- 3 -  Bewusste Aspekte (Rationales)
- 4 -  Unbewusste Aspekte (Emotionales)
- 5 -  Jüngere Vergangenheit (”Das hat mich dahin geführt”)
- 6 -  Nähere Zukunft (”So kann es weitergehen”)
- 7 - Selbst (”So sehe ich als Fragender es”)
- 8 - Umwelt (”So sehen es die Menschen um mich herum”)
- 9 -  Hoffnungen und Ängste (”Das erwarte oder fürchte ich”)
- 10 - Ergebnis (”Dorthin führt es”)

Es gibt noch viele weitere Legearten des Tarot.

Bedeutung Tarot:
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Beim großen Arkanum kommen allen 22 Karten verschiedene Bedeutungen zu. Da es sich meist um Bildkarten handelt, wie “Der Gehängte” oder “Die Liebenden”, haben die entsprechenden Deutungen viel mit dem Gezeigten zu tun. So steht zum Beispiel “Der Wagen” für Aufbruchstimmung, Motivation oder Mut. “Der Tod” hingegen muss nicht zwangsläufig etwas mit Versterben an sich zu tun haben. Er wird gedeutet als Ende einer Phase oder Abschied.



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Rezension
- Die Gläserücken Anleitung -
"Die Gläserrücken Anleitung ist ein ideales Werk im Bereich der Esoterik und bietet jedemenge fachgerechte Information"

b.m. 5 / 5insg. 389 Stimmen